Eröffnung des Telegraphenradwegs in Groß Kreutz

 

Am 3. Juni 2022, also am internationalen Fahrradtag, wurde der Telegraphenabschnitt in Groß Kreutz feierlich eröffnet. Unser Tourismusreferent Tino Freißler war dabei.

 

Zwischen 1832 bis 1852 bestand in Deutschland die erste technische, optisch-mechanische Nachrichtenlinie, die "Königlich-Preußische Optische Telegraphenlinie" von Berlin bis Koblenz über 600 Kilometer Sichtachsen mit insgesamt 62 Stationen. Dies war der Beginn der Telekommunikation in Deutschland! Die optische Telegraphie Preußens kann somit als Pionierleistung der Nachrichtentechnik in Deutschland bezeichnet werden.

Im Jahr 2007  haben sich interessierte Telegraphenfreunde aus Potsdam (Station 4, Telegraphenberg) und Sachsen-Anhalt zum ersten Mal mit der Idee eines Telegraphenradwegs beschäfftigt. Der Telegraphenradweg soll die Pionierleistung der Nachrichtentechnik in Deutschland wieder in das historisch-technische Gedächtnis bringen. Die Stationen entlang des Radweges sollen erlebbar gemacht werden. Momentan ist der Telegraphenradweg zwischen Potsdam bis in den Harz ausgeschildert.  Der neue Radweg ist als historisch-technischer Themenradweg in Brandenburg eine schöne Ergänzung neben dem Havelradweg. Er nutzt hauptsächlich vorhandene Radwege mit einer zusätzlichen Beschilderung. (siehe Bild mit Radschildern)

Der Verlauf in des Telegraphenradweg Brandenburg: Potsdam Telegraphenberg, Glindow Fuchsberg am "Panoramaweg Werderobst", Schenkenberg (OT von Groß Kreutz) - Zur Telegraphenstation, Brandenburg/Havel - Marienberg, Kirchmöser - Mühlenberg, Zitz - Steinberg

Das Ziel des Vereins ist die komplette Beschilderung des Telegraphenradwegs auf mehr als 800 Kilometern in 6 Bundesländern zwischen Berlin und Koblenz.  

An der feierlichen Eröffnung im Groß Kreutzer Otrsteil Schenkenberg an der Telegraphen-Station Nr. 6 nahmen neben dem Landrat aus Potsdam-Mittelmark auch viele Ortsvorsteher beteiligter Orte entlang des Telgraphenradwegs teil.

Weitere Informationen zum Telegraphenradweg sind zu finden unter: www.telegraphenradweg.de

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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