Radwelt 1.21

 

Die Radwelt berichtet aktuell über Themen rund ums Fahrrad und die Arbeit des ADFC. Das sind die Themen der Radwelt 1.2021, alle frei verfügbaren Artikel und weitere Informationen sind verlinkt.

 

Bewegen

HISTORISCHE LAUFRADTOUR
Im Jahre 1818 soll eine Gruppe um Karl Drais, dem Erfinder des Laufrads, auf Draisinen von Mannheim nach Paris gerollt sein, um für die neue Erfindung zu werben. Ob das möglich ist, wollten zwei Wissenschaftler der Deutschen Sporthochschule Köln herausfinden. Auf zwei Laufrad-Nachbauten machten sie sich im März 2018 auf die 700 Kilometer lange Strecke von Mannheim nach Paris.

RADVERKEHRSPROFESSUREN IN DEUTSCHLAND
Das Bundesverkehrsministerium fördert an sieben Hochschulen Radverkehrsprofessuren. Die ersten Professor*innen haben bereits damit begonnen, Planerinnen und Planer von morgen auszubilden. Das ist dringend nötig, denn sie sind echte Mangelware und fehlen in den Kommunen, um hochwertige Radverkehrsinfrastruktur auch wirklich auf die Straße zu bringen.
Zum Interview mit Prof. Dr. Jana Kühl von der Ostfalia Hochschule.

RAD+RECHT: Berliner Popup-Radwege vor Gericht
Das Berliner Verwaltungsgericht verhandelte die temporären Radfahrstreifen, die 2020 während der ersten Monate der Pandemie eingerichtet wurden. Ein Oppositionspolitiker hatte gegen sie geklagt. Anfang Januar wurde die Beschwerde zurückgewiesen.

ADFC gut aufgestellt: Interview mit dem scheidenden ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork

Nachrichten

RADWELT RITZELBANDE: Radtouren planen
Du möchtest eine Radtour machen und radelst einfach drauflos? Warte mal! Wir verraten dir, wie du Radtouren planst! Denn es macht mehr Spaß, wenn du dir vorher überlegst, wo du hinfährst und austüftelst, was du machen möchtest, egal, ob es ein Picknick im Grünen, der Besuch eines Abenteuerspielplatzes oder der Sprung in einen Badesee werden soll.
Den Artikel kannst du dir als PDF in der blauen Servicebox herunterladen.

Technik

AUSPROBIERT: Lastenräder
Die Auswahl an Lastenrädern und passendem Zubehör wird immer größer, Förderungen und Leihsysteme sorgen für weiteren Schub. Wir stellen einige Modellbeispiele und Wissenswertes vor.

GESEHEN + GEFAHREN
Nützliches für Reise und mehr.

EINBLICK: Fahrradpflege
Ein Fahrrad funktioniert auf Dauer am besten, wenn es regelmäßig gepflegt wird. Das erhöht die Lebensdauer von Rahmen und Anbauteilen und sieht noch dazu gut aus. Wir zeigen, wie man sein Fahrrad in Schuss hält.

Reisen

BASILIKATA: Italiens Dornröschen
Der Besuch einer Pizzeria inspirierte zur Urlaubsidee: Radfahren in Italiens unbekannter Bergregion Basilikata, wo Serpentinenstraßen und leere Strände locken. Ihr Dornröschenschlaf dürfte nicht mehr lange dauern, James Bond hat der Schönheit schon einen Kuss abgerungen.
Ergänzende Infos in der blauen Servicebox.

TOUREN + TIPPS
ADFC-RadReiseRegion Schlosspark im Allgäu

NEUE AUSGABE: Deutschland per Rad entdecken
Die Radwelt ist dieses Mal ein Wendeheft: Den Radurlaubsplaner des ADFC finden Sie hier.

DIALOG
Prolog

Marktplatz
Blickwinkel
Termine für 2021 gibt es auf touren-termine.adfc.de.

Rätselraten: Silbenrätsel
Vorschau/Impressum

Die Radwelt als E-Paper erhalten

Sie möchten zukünftig lieber das E-Paper lesen? Kein Problem! Einfach über das Formular auf www.adfc.de/radwelt/radwelt-e-paper umbestellen. Wir informieren Sie per Mail, sobald die aktuelle Radwelt im Mitgliederbereich vorliegt.

Sie möchten den Radwelt-Newsletter erhalten, schnell über Wichtiges informiert sein und papierlos kommunizieren? Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre E-Mail-Adresse mitteilen: www.adfc.de/sei-dabei/e-mailadresse-mitteilen.
Danke sagt Ihr ADFC-Team

 


https://brandenburg.adfc.de/veroeffentlichung/radwelt-121

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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