Freie Lastenräder für Brandenburg: Beratungstermin für Kommunen

 

Brandenburger Lastenräder können unter www.flotte-brandenburg.de kostenfrei ausgeliehen werden. Damit mehr freie Lastenräder dazu kommen, bieten ADFC und VCD Brandenburg einen Beratungstermin für Kommunen an, die Lastenräder anschaffen wollen.

 

Ein Lastenrad unkompliziert ausleihen, damit den Wochenend-Einkauf erledigen und das Auto einfach mal stehen lassen: Genau das wünschen sich viele Menschen in Brandenburg. Die Landesverbände des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und des ökologischen Verkehrsclub (VCD) sind deshalb gerade dabei nach Berliner Vorbild eine fLotte Brandenburg aufzubauen. In der Übergangszeit macht es eine Kooperation mit der fLotte Berlin möglich schon heute unter www.flotte-brandenburg.de verfügbare Lastenräder unkompliziert und kostenfrei auszuleihen. Aktuell können dort fünf Lastenräder in Brandenburg gebucht werden. Erst am vergangenen Montag ist das erste Elektro-Rad der fLotte Brandenburg dazugekommen: Die TrudeBude in Schwielowsee. Damit bald noch mehr Räder dazu kommen, bieten die beiden Verbände jetzt einen Beratungstermin für Kommunen an, die Lastenräder anschaffen und dann zur freien Nutzung verfügbar machen wollen.

Freie Lastenräder in Brandenburg

„Die Nachfrage nach freien Lastenrädern und nach Beratung ist groß, vor allem seit der Lastenradprämie des Landes. Gemeinden und Vereine fragen uns: Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Wie versichere ich das Lastenrad? Was ist ein guter Standort? Und, vor allem, wie organisiere ich den Verleih?“, erzählt Ingrid Schmeißer, Mitglied im Landesvorstand des ADFC Brandenburg, „Deshalb laden wir interessierte Kommunen am 21. April um 10 Uhr zu einem kostenlosen Online-Beratungstermin ein und stellen Ihnen eine Handreichung mit den wichtigsten Informationen für den Start zur Verfügung.“

Mirjam Rehr, Mitglied im Landesvorstand des VCD Brandenburg, erklärt, welche Angebote die fLotte Brandenburg macht: „Durch die Kooperation mit der fLotte Berlin können wir Kommunen und Initiativen schon heute eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, ihre Lastenräder der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Auf der Buchungsplattform kann unter www.flotte-brandenburg.de konkret nach Brandenburger Rädern gesucht werden. Ein Servicepaket mit Checklisten, Vorlagen und Tipps hilft dabei den Verleih stressfrei zu meistern. Und diejenigen, die ein freies Lastenrad suchen, können aktuell verfügbare Lastenräder schnell finden und unkompliziert ausleihen.“

Freie Lastenräder als Teil der Verkehrswende

In Berlin gibt es mittlerweile 150 kostenfrei ausleihbare Lastenräder. In Potsdam, Eberswalde, Brandenburg an der Havel und in anderen Orten in Brandenburg gibt es ebenfalls schon freie Lastenräder, die bisher jedoch noch nicht über eine gemeinsame Plattform buchbar sind. „Mit dem Aufbau der fLotte Brandenburg wollen wir die Vielfalt des Brandenburger Angebotes sichtbar machen und neue Initiativen ermutigen freie Lastenräder aufzubauen,“ so Ingrid Schmeißer vom ADFC Brandenburg weiter.

Mirjam Rehr vom VCD Brandenburg ergänzt: „Der Nutzen vor Ort liegt auf der Hand: Lastenräder sind ein zentraler Baustein für die Klima- und Mobilitätswende. Auf kurzen Wegen ist das Rad unschlagbar schnell und damit ein zentraler Baustein zur 15-Minuten-Stadt.“

Terminhinweis

Auf demkostenlosen Beratungstermin bekommen Vertreterinnen und Vertreter der Brandenburger Kommunen Antworten auf ihre Fragen rund ums (freie) Lastenrad:

  • Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten,
  • Das richtige Rad und der richtige Standort,
  • Wie können Lastenräder der Allgemeinheit unkompliziert zur Verfügung gestellt werden?
  • Die wichtigsten Infos zu Betrieb, Wartung und Versicherung.

Titel der Veranstaltung: „Online-Beratungstermin für Brandenburger Kommunen:
Freie Lastenräder für Brandenburg“

Datum: 21. April 2021, 10 – 12 Uhr
Ort: Online
Um Anmeldung wird gebeten: info [at] flotte-brandenburg.de

Einwahldaten:

https://adfc-brandenburg.my.webex.com/adfc-brandenburg.my/j.php?MTID=m84029ae90536e45880fa161f1b5adae3
Meeting-Kennnummer (Zugriffscode): 181 083 9858
Meeting Passwort: EryPpJqT235 (37977578 über Telefon- und Videosysteme)
ÜBER TELEFON BEITRETEN +49-619-6781-9736

   

Weiterführende Infos und Links

Buchungsplattform: www.flotte-brandenburg.de
Handbuch: https://flotte-berlin.de/wp-content/uploads/2021/03/fLotte-Brandenburg-Handreichung-fuer-interessierte-Anbieter.pdf

fLotte Berlin: www.flotte-berlin.de 

Erstes Elektro-Rad der fLotte Brandenburg in Schwielowsee:
https://klima-schwielowsee.de/leih-lastenrad/

 


https://brandenburg.adfc.de/pressemitteilung/freie-lastenraeder-fuer-brandenburg-beratungstermin-fuer-kommunen

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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