Tourenbericht

Kein Weg führt an der Havel entlang

– Kleine Eindrücke vom Havelland-Radweg


Wie geht denn das, wird man sich fragen: Rad fahren an der Havel ohne Radwege?

Man kann ganz salopp sagen, der kleine Bruder des Havelrad­weges (der auch etwas bekannter unter der Radlern ist), ist der Havelland-Radweg der quer durch das schöne Havelland führt. Er ist gerade mal 115 km lang; beginnend in Berlin-Spandau und endend im westhavelländischen Ort Schollene.

Da das Havelland  topographisch flach ist, kann man den Havel­land-Radweg ohne große konditionelle Voraussetzungen gut fahren, dank auch des sehr guten Untergrunds, deshalb auch mit Kinder zu empfehlen. Einplanen sollte man für diese Strecke schon 2–3 Tage.

Der Havelland-Radweg ist nicht nur durch die weiträumige havelländische Naturlandschaft reizvoll, sondern auch durch die kleinen Ortschaften die diesen Radweg säumen. Auf der Hälfte des Radweges liegt der Ort Ribbeck, den ein Herr Fontane durch sein berühmtes Gedicht mit Herrn Ribbeck zu Ribbeck verewigte. Empfehlenswert ist das Cafe Altes Waschhaus; lecker der Kuchen und natürlich alles mit Birne.

Wer eine Übernachtung benötigt, sollte sich vorher kundig machen, da diese nicht allzu leicht zu finden sind. Dazu ein Tipp: 8 Km südlich von Ribbeck in Klein Behnitz befindet sich die empfehlenswerte Pension Casa Marmafactura. Zurück auf dem Havelland-Radweg liegt an der Strecke in Groß Behnitz das Landgut A. Borsig, wo ein Stopp einzulegen sich lohnt. Die größte Stadt auf dieser Tour ist die Optik Stadt Rathenow, wo gerade (noch) die BUGA einlädt.

Wer nicht ganz bis zum Ende fahren will findet in Rathenow gute Verkehrsanbindungen um die Heimreise anzutreten.

Weitere Informationen sind auf www.havellandradweg.de zu finden.

Ein Stückchen wunderbare Heimat nach dem Motto: Havelland – Stille Deine Sehnsucht.

Sabine Kriegel

Verzeichnis der geführten Radtouren des ADFC-Brandenburg e.V.

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