ADFC Brandenburg beschließt Forderungskatalog für Kommunen

ADFC Brandenburg beschließt Forderungskatalog für Kommunen

Burkhard Stork ADFC Bundesgeschäftsführer und Stefan Overkamp Landesvorsitzender des ADFC Brandenburg - MehrPlatzFürsRad am 03.10.2020 in Eberswalde Foto ADFC Brandenburg

Auf seiner Mitgliederversammlung beschloss der ADFC Brandenburg am vergangenen Sonntag einen Forderungskatalog, mit dem flächendeckend sichere Radwege für Jung und Alt in den Kommunen entstehen sollen. Besonderes Augenmerk richtet der ADFC dabei auf den Auf- und Ausbau von Radverkehrsnetzen, die Einzelmaßnahmen in Abhängigkeit vom Autoverkehr ablösen müssen.

„Radwege müssen so attraktiv sein, dass man mit dem Fahrrad jederzeit sicher und komfortabel von A nach B kommt. Nur so werden mehr Menschen das Fahrrad im Alltag benutzen. Wir müssen weg von den Einzelmaßnahmen, von den Radwegen nur an Hauptverkehrsstraßen, die allzu oft große Lücken haben. Gerade Kinder und ältere Menschen aber sind auf eine durchgängige sichere Infrastruktur angewiesen.

Wir brauchen in den Gemeinden, Städten und Landkreisen Radwegenetze, das sich an den Bedürfnissen der Radfahrer orientiert. Dabei gibt es viele Möglichkeiten der Gestaltung. Ob ein Radweg gebaut wird, eine Nebenstraße zur Fahrradstraße wird, oder ob man Straßenflächen für den Radverkehr durch Markierungen zuweist ist am Ende zweitrangig.“, erläutert der Brandenburger ADFC-Landesvorsitzende Stefan Overkamp die Forderung.

Die Mitgliederversammlung wählte zudem einen neuen Landesvorstand. Als Vorsitzender wurde Dr. Stefan Overkamp aus Teltow bestätigt. Ihm stehen Ronald Benke (Frankfurt (Oder)), Dr. Ingrid Schmeißer (Cottbus), Christian Tschöpe (Brandenburg a. H.) und Christian Wessel (Schwielowsee) zur Seite.

Über den ADFC:

Der ADFC Brandenburg hat mehr als 3.000 Mitglieder und Ortsgruppen in 18 Städten und Gemeinden. Mehr Information über den Landesverband auf der Website www.brandenburg.adfc.de.

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