Berlin - Kopenhagen

Internationaler Radfernweg durchgängig mit Elektrorädern nutzbar


Elektroräder – Die Kraft von Mensch und Maschine

Eine Millionen Elektrofahrzeuge wollte die Bundesregierung bis 2020 auf deutschen Straßen sehen, wofür eigens ein umfangreicher Förderfonds eingerichtet wurde. Diese Zahl ist jetzt schon überschritten. Allerdings handelt es sich bei den neuen Fahrzeugen nicht um Autos, sondern um Fahrräder, die sogenannten Pedelecs. Der Name dieser Räder setzt sich aus den englischen Worten Pedal, Electric und Cycle zusammen. Sie unterscheiden sich von einem gewöhnlichen Rad dadurch, dass sie über einen Elektromotor verfügen, der die Tretleistung unterstützt. Ein Fortkommen nur durch die Leistung des Motors ist allerdings auf Grund der Konstruktion der Räder nicht möglich. Gerade deshalb gelten die Pedelecs weiterhin als Fahrräder und sind zulassungs- und versicherungsfrei. Mit diesen Rädern ist es auch für Ungeübte möglich Geschwindigkeiten von 25 km/h zu fahren. Moderne Akkus haben im Durchschnitt eine Reichweite von 50 Kilometer.

57 Ladestationen zwischen Berlin und Kopenhagen
Nicht ungewöhnlich ist es deshalb, dass immer mehr Menschen Pedelecs auch für Ihre Radreise nutzen. Damit unterwegs nicht die Energie fehlt, brauchen sie verlässliche Möglichkeiten zum laden Ihrer Akkus. Entlang der 600 Kilometer langen Radroute von Berlin nach Kopenhagen machen jetzt 57 Ladestationen die Reise mit dem Pedelec deutlich komfortabler. Zukünftig sollen auch auf den zwischen Rostock und dem dänischen Gedser verkehrenden neuen Scandlines- Fähren Ladestationen zur Verfügung stehen. So können die Reisenden auch während der Überfahrt auftanken.

In der neuen Broschüre „Grenzenlos vernetzt“ sowie unter www.bike-berlin-copenhagen. com sind alle Stationen zu finden. Touristen müssen damit nicht mehr auf gut Glück in Rast- oder Gaststätten nach Steckdosen fragen. Sie erhalten in Hotels, Campingplätzen, Touristeninformationen und gastronomischen Einrichtungen ein verlässliches Angebot für das Laden ihrer Akkus. Der Abstand zwischen den Stationen beträgt nicht mehr als 35 Kilometer, häufig sogar weniger.

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