ADFC Brandenburg beschließt Forderungskatalog für eine Mobilitätswende – Radverkehrsmittel auf 50 Mio. Euro aufstocken

Der ADFC Brandenburg verabschiedete am Samstag auf seiner Mitgliederversammlung in Potsdam einen Forderungskatalog an die Landesregierung. Ziel müsse ein Umsteuern in der Mobilitäts- und Verkehrspolitik sein, um den Anteil des Radverkehrs im Land Brandenburg von heute 13% auf 26% im Jahr 2030 zu verdoppeln.

 „Dazu muss die Landesregierung im nächsten Haushalt die Mittel zur Förderung des Radverkehrs auf 50 Mio. EUR pro Jahr aufstocken.  Das Land muss außerdem für ausreichend Kapazitäten für Fahrräder im Zug und sichere Abstellanlagen sorgen. Insgesamt müssen die einschlägigen Gesetze und technischen Vorschriften in Brandenburg fahrradfreundlich ausgelegt werden“, so der frisch gewählte Landesvorsitzende Stefan Overkamp aus Teltow.

Der Beschluss der Mitgliederversammlung enthält außerdem Forderungen zur Verkehrssicherheit, zur Umstrukturierung des  Landesbetrieb Straßenwesens und zur Netzplanung, die sich stärker  an den Bedürfnissen der Radfahrer orientieren solle.

Die Mitgliederversammlung wählte zudem einen neuen Landesvorstand. Zum neuen Vorsitzenden wurde Dr. Stefan Overkamp aus Teltow gewählt. Ihm stehen Birgit Korth (Potsdam), Dagmar Munkwitz (Kremmen), Ronald Benke (Frankfurt O.) und Christian Tschöpe (Brandenburg a.d.H.) zur Seite.

 ADFC Brandenburg Forderungskatalog Mobilitätswende

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